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Fiktive Rechnungen von Gesellschaftergeschäftsführern

Immer wieder wurde im Rahmen von durchgeführten Untersuchungen festgestellt, dass Geschäftsführer unberechtigt Liquidität aus dem operativ tätigen Unternehmen ziehen, bei dem sie selbst Gesellschafter sind, sei es, dass sie beispielsweise nach einem Verkauf der Anteilsmehrheit an einen Investor nur noch mit einer geringen Quote beteiligt sind.

Die liquiden Mittel werden regelmäßig für teure unternehmerische Hobbys benötigt, die häufig genug auch das Ego dieser Person „streicheln“. Das können teuer renovierte repräsentative Altbauten, unrentable antiquierte kunsthandlich ausgerichtete Betriebe oder auch ein Consultingunternehmen sein, bei dem die eigene junge Geliebte für ein hohes Gehalt Unterschlupf gefunden hat.

All diese Aktivitäten erfordern Liquidität, die dort nicht vorhanden ist. Probates Vorgehen, um die benötigten Mittel zu generieren, sind deshalb regelmäßig Rechnungen, die auf dem Papier dieser Unternehmen geschrieben werden, oft genug „persönlich/vertraulich“ an den Gesellschafter – Geschäftsführer adressiert sind und von diesem aus Vereinfachungsgründen ebenso häufig morgens direkt mitgebracht werden.

Es ist also ratsam, sich den persönlichen Lebensstil nicht nur von Fremd – Geschäftsführern, sondern auch von Gesellschaftern näher anzuschauen, wenn eben nicht nur das teure Auto und die Luxusreisen beschränken, sondern sollte andere (halb-) unternehmerische Aktivitäten einschließen.

Klaus Fischer
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
 
 
 


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